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Liebe Kolleginnen und Kollegen,
seit einigen Jahren finden intensive Bemühunge um eine Novellierung des Psychotherpeutengesetzes (PsychTHG) statt. Für die meisten Betroffenen steht die Notwenidkeit der Veränderung und Verbesserung außer Frage, besonders im Bereich der Ausbildungsfinanzierung. 

Wer über den aktuellen Stand der Reform informiert sein möchte, hat auf der Seite der BptK die Gelegenheit, sowohl einige der Akteure zu sehen als auch die Hauptlinien der Diskussion übersichtlich erklärt zu finden. 

 

zum zweiten Mal finden in der Woche nach Pfingsten - vom 05. bis 09. Juni 2017 - die

Psychodynamischen Tage auf Langeoog

statt, zu denen auch unsere Mitglieder herzlich eingeladen sind. Wieder haben die VertreterInnen der fünf Hamburger psychodynamischen und psychoanalytischen Institute AEMI, APH, DPG-Institut, MBI und das DFT-Institut IfP viele Kolleginnen und Kollegen gewinnen können, mit Vorträgen und Seminaren das Thema

Phantasie und Realität

aufzugreifen und so ein differenziertes Angebot erstellt.

Und hier heißt es schnell sein: Bis zum 31.10.2016 gilt noch die Frühbucherfrist!

Online finden Sie das Programm unter www.pdt-langeoog.de

Save The Date:                                                   www.hauptstadtkongress-psychodynamik.de

30.06. - 02.07.2017 in Berlin:
Hauptstadtkongress Psychodynamik der DFT und des Schattauer-Verlages

Blick zurück in die Zukunft

Psychodynamische Psychotherapie
                                 - wohin des Wegs?

Beiträge u.a. von:

C.Benecke, Kassel; S.O.Hoffmann, Hamburg; M.Leuzinger-Bohleber, Kassel; U.Sachsse, Göttingen; M.Spitzer, Ulm; B.Strauß, Jena; R.Richter, Hamburg; H.Richter-Appelt, Hamburg; W.Wöller, Bad Honnef

 

 

 

Beim Job-Sharing kann ein zugelassener Vertragsarzt bzw. -psychotherapeut gemeinsam mit einem anderen Arzt in Gemeinschaftspraxis oder mit einem Angestellten tätig werden, wenn er sich einer Leistungsobergrenze unterwirft.

Für kleine Praxen ist das Job-Sharing bislang wenig interessant. Mit dessen Beginn wird die Praxis nämlich durch die Leistungsobergrenze nach Punkten oder Euro auf ihre bisherige Größe festgeschrieben. Alle über diese Obergrenze hinaus abgerechneten Leistungen werden nicht vergütet. Für die Leistungen eines hinzutretenden Job-Sharers gibt es deshalb bei kleinen Praxen innerhalb der Obergrenze kaum Raum. Wirtschaftlich ist ein Job-Sharing so meist nicht attraktiv.

Das wird sich bald ändern, denn der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die Regelungen der Bedarfsplanungs-Richtlinie reformiert. Zukünftig kann die Obergrenze immer in Höhe des Fachgruppendurchschnitts festgesetzt werden. Für die Psychotherapeuten hat der G-BA sogar eine darüber hinausgehende Regelung getroffen: Die Obergrenzen für solche Praxen werden in Höhe von 125 % des Fachgruppendurchschnitts festgesetzt. Damit wird das Job-Sharing in Zukunft für kleine Praxen interessant: Mit einer bis zum Fachgruppendurchschnitt angehobenen Obergrenze kann der Praxisinhaber im bisherigen Umfang tätig bleiben, gleichzeitig gibt es Raum für einen Praxispartner oder Angestellten.

Hinzu kommt, dass ein Job-Sharing auch vor dem Hintergrund der sich aktuell verschärfenden Vorgaben für die Weitergabe von Praxen im Nachfolgezulassungsverfahren Gestaltungsmöglichkeiten eröffnet. Wenn als Nachfolger nämlich ein Job-Sharer präsentiert wird, der

mindestens drei Jahre mit dem Abgeber zusammenarbeitete, darf der Zulassungsausschuss nicht beschließen, dass die Praxis aus Versorgungsgründen „aufzukaufen“ ist. Es ist damit zu rechnen, dass die Änderungen zeitnah in Kraft treten. Sie sollten diese schon jetzt in Ihre Planungen einbeziehen.

Christian Pinnow

Rechtsanwalt
Fachanwalt für Medizinrecht
DIERKS + BOHLE Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
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