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Langeroog2017

"Phantasie und Realität"

Ich besuchte die Psychodynamischen Tage auf Langeoog, um im Rahmen meiner Ausbildung meine Kompetenzen zu erweitern. Besonders wurde diese Entscheidung durch die starke Reduktion des Preises um 50% für Ausbildungskandidaten bestärkt. Zudem war es sehr beeindruckend, dass sich so viele Hamburger Institute an den Psychodynamischen Tagen auf Langeoog beteiligten, um dieses Zusammenkommen von rund 450 Psychotherapeuten zu unterstützen und mit Inhalten zu füllen. Dies vor allem vor dem Hintergrund , dass die Vernetzung und der Zusammenhalt der Psychodynamiker immer wichtiger werden damit die Psychodynamischen Verfahren in der Versorgungslandschaft weiterhin ihre Stellung behaupten können. Das soll allerdings nicht heißen, dass diese Zusammenkunft das Debattieren über Theorien eingeschränkt hätte- ganz im Gegenteil.

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Wir freuen uns sehr, dass wir als PiA-Vertreter endlich einmal persönlich in Ruhe mit dem neuen Vorstand der DFT zusammenkommen konnten, um die Ziele unserer Aufgaben zu besprechen. Im Gespräch stellte sich erfreulicherweise heraus, dass die Zielsetzungen ähnliche sind. Am Ende des produktiven Gespräches wurden folgende Punkte klar, die unsere Zielsetzung als PiA für die Zukunft bestimmen werden: Vernetzung , Promotionen im Bereich TP und Identität der Tiefenpsychologie. Zudem werden wir als PiA-Sprecher am Hauptstadtkongress in Berlin, am PPT in Berlin, an den Erfurter Psychotherapiewochen und am Diskussionsforum in Wiesbaden teilnehmen.

Erfreulich und an der Zeit ist auch, dass wir nun unter der Emailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! für PiAs zu erreichen sind.

PPT BALLONAKTION 13.03.17


Am 13.03.2017 besuchten Anna Althoff, Isabel Brantsch und Alexander Berndt das 11.PPT in Berlin. Wir hörten uns interessante Vorträge an von Jürgen Doebert zur neuen Psychotherapie Richtlinie, von Michael Ruh zur Psychotherapeutischen Sprechstunde und eine Zusammenfassung des Eckpunktepapiers zur Ausbildungsreform von Ariadne Satorius.

Zudem berichteten die PsyFako, die BuKo und Ver.di von ihrem Arbeit. Hierbei sei besonders auf die am 20.5. erfolgreich umgesetzte Protestaktion hingewiesen, für die kräftig geworben und vernetzt wurde. Es waren auch Vertreter vom Bündnis 90 die Grünen und der Linken vor Ort mit denen über die Ausbildungsreform debattiert wurde. Zum Abschluss beteiligten sich alle an der Ballonaktion 11.PPT: „Mit dieser Botschaft an die Mitglieder des Bundestags ließen wir am 13.März 100 Ballons steigen.Wir hoffen, dass es unseren Ballons gelingt, für die Reform einen Platz ganz oben auf der Prioritätenliste unserer Bundespolitiker zu reservieren."

Wir freuen uns, dass die DFT Gelder für eine solche gelungene Veranstaltung zur Verfügung stellt, in der sich PiA vernetzen und politisch weiterentwickeln können.

Weitere Informationen unter:

https://piapolitik.de/protokolle/11-pia-politik-treffen/

https://piapolitik.de/teilnehmen/

pia.forum Berlin und PsyFaKo

BundestagIIIPressemeldung

„Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Zukunft klaut!“

Hunderte angehende Psychotherapeuten/innen und Studierende protestierten diesen Samstag gegen ausbeuterische Arbeitsverhältnisse

Am Samstag, 20.5. fand ein bundesweiter Aktionstag für bessere Ausbildungsbedingungen in der Psychotherapeutenausbildung statt. Studierende und angehende Psychotherapeuten/innen (PiA) machten in 16 verschiedenen Städten Aktionen. Vor dem Deutschen Bundestag in Berlin standen 100 Demonstrierende und forderten lautstark von den Bundespolitiker/innen die sofortige Reform der Ausbildung.

Seit 1999 müssen angehende Psychotherapeuten/innen in psychiatrischen oder psychosomatischen Einrichtungen arbeiten, häufig ohne arbeitsrechtlichen Status und nicht selten ohne jegliche Bezahlung, und dies obwohl sie ein Studium der Psychologie oder Pädagogik abgeschlossen haben. Zu dem Verdienstausfall von 1,5 Jahren kommen zusätzlich noch ca. 20 000-45 000 Euro Ausbildungsgebühren hinzu, die den privaten Ausbildungsträgern entrichtet werden müssen.

Die angehenden Psychotherapeuten/innen riefen laut und rhytmisch dem Bundestag ihre Wut entgegen: „Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Zukunft klaut!“ und „Arbeit ohne Lohn, das ist ein Hohn!“

„Man arbeitet mehrere Jobs und verschuldet sich dennoch. Oder man hat Glück und hat wohlhabende Eltern. Dabei sollte der Zugang zu diesem Beruf für alle gleich sein, die Kosten, wie bei anderen Gesundheitsberufen auch, öffentlich getragen werden.“ kritisiert Armin Ederer, Psychologiestudent und aktiv bei der PsyFako. „Wir standen schon während des letzten Wahlkampfes hier. Es hat sich noch nichts geändert. Von der amtierenden Regierung wurde uns eine Reform versprochen, die aber nicht umgesetzt wurde. Jetzt wollen wir ganz oben auf die Agenda!“ fordert Katharina Simons vom PiA-Forum Berlin.

Die Forderungen der Studierenden und PiA werden von den Berufs- und Fachverbänden unterstützt.

Kontakt:Katharina Simons, PiA-Forum Berlin           017624247025 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
              Armin Ederer, PsyFaKo                              01702882266 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.pia-im-streik.de

Die PsyFaKo ist die Psychologie Fachschaftenkonferenz, ein Zusammenschluss der Psychologie-Fachschaften, der sich 2x jährlich trifft.

Das PiA-Forum Berlin ist die demokratische Vertretung der Psychotherapeuten/-innen in Ausbildung in Berlin. Mehr Info unter www.piaforum.de

Während oder nach dem Studium ist es schwierig, unter den über 230 Instituten eines auszusuchen. In der DFT sind über 20 Institute organisiert. Ihnen gemeinsam ist der tiefenpsychologisch/psychodynamische Schwerpunkt. Darüber hinaus gibt es aber auch einzelne Schwerpunkte, wie zum Beispiel ein humanistischer, und auch Besonderheiten. Hier sind einige Punkte zusammengetragen, die bei der Klärung des für Sie "richtigen" Instituts hilfreich sein können. Alle DFT-Institute haben die gleiche Übersicht erstellt, was die Information, Transparenz und auch Wahlmöglichkeit verbessern soll. 

Hier finden Sie die Selbstbeschreibung der DFT-Institute.

Die neugewählten PiA-Sprecher finden Sie unter http://www.dft-online.de/die-dft/pia-vertretung.html