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Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Mitglieder,
 
wir möchten Sie aus aktuellem Anlass über einige wichtige Veränderungen, die unsere Fachgesellschaft betreffen, informieren. Innerhalb der letzten 1,5 Jahre hat der Vorstand mit viel Energie einige Vorhaben initiiert bzw. auf den Weg gebracht: Unabhängig davon, dass nun auch rein tiefenpsychologisch fundiert arbeitende Gutachter etabliert sind und eine erste erfolgreiche Gutachtertagung der DFT stattfand (vgl. PDP 2/ 18, S.132ff), das PIAPolitik-Treffen dank unserer aktiven und engagierten PIA-SprecherInnen sich inzwischen etabliert hat, eine Supervisorentagung in Magdeburg und ein DFT- Kongress in Bonn auch in diesem Jahr wieder stattfinden werden, freuen wir uns besonders, dass wir nun die tiefenpsychologische Forschung aus der DFT heraus aktiv unterstützen können.
Standen in den letzten Jahren vor allem berufspolitische Themen für den damaligen Vorstand der DFT im Vordergrund, so hat sich in unserer Fachgesellschaft der Blick des neuen Vorstandes verstärkt auf unser Fach, das kaum noch universitäre Unterstützung findet und auf die Förderung des tiefenpsychologischen Kulturgutes in Wissenschaft und Praxis gerichtet.
 
Die Wahl des wissenschaftlichen Beirats unter Leitung von Professor Strauß führte im Jahr 2017/18 in enger Zusammenarbeit mit den Instituten der DFT zur Etablierung von DFT-Promotionsstipendien, die es jungen Forscherinnen und Forschern ermöglichen sollen, psychodynamisch fundierte Promotionen an anerkannten Universitäten durchzuführen. Wir werden darüber in der nächsten PDP ausführlich berichten. 
Anlässlich der letzten Mitgliederversammlung in Kassel wurde der Vorstand von den Mitgliedern zudem beauftragt, die finanzielle Situation zu überprüfen und konkrete Zukunftsplanungen, wie oben ausgeführt, vorzulegen, welche die FÖRDERUNG der psychodynamischen Psychotherapie konkretisieren sollten. Dies ist nun erfolgt.
 
Zur Erinnerung für Sie:
Der Finanzbericht der letzten Jahre zeigte am 23.2.2018 (auf das Jahr 2017 bezogen), einmal mehr überdeutlich, dass in der DFT Einnahmen und Ausgaben in einem Missverhältnis standen und bis jetzt stehen, die in dieser Form eine gezielte Umorientierung des finanziellen Budgets unmöglich machen.
Hauptpunkt: die laufenden Kosten für die Geschäftsstelle in Hamburg (Gehälter und Miete) betragen jährlich ca. 66.000 Euro; die Einnahmen durch Mitgliedsbeiträge ca. 105.000 Euro. Dieses Missverhältnis wischen Verwaltungsausgaben und Möglichkeiten einer mehr inhaltlich fokussierenden Ausgabenpolitik der DFT sollte vom Vorstand überprüft werden, und geeignete Maßnahmen der Veränderung sollten eingeleitet werden. Es gab daher in der Folge der MV vom 23.2.2018 viele Gespräche auf verschiedenen Ebenen: im Vorstand, mit dem Steuerberater, innerhalb zweier dafür anberaumter Klausurtagungen, mit der Institute-Versammlung, nicht zuletzt gab es mehrere Gespräche in Hamburg und in Kassel mit den beiden Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle, Frau König und Frau Wittorf selbst, deren Namen Ihnen aus den Kommunikationsabläufen mit der Geschäftsstelle bekannt sind. Beide Damen bemühten sich mit uns gemeinsam um eine Lösung.. Frau König und Frau Wittorf arbeiteten hier, wie auch sonst, zuverlässig, prompt und umsichtig mit. Dies möchten wir ausdrücklich betonen; denn leider fanden wir keine Lösung, um die Geschäftsstelle im bisherigen Umfang zu erhalten. Es ist uns wirklich nicht leicht gefallen, die Geschäftsstelle in Hamburg aufzugeben und besonders zwei so langjährig tätige, loyale und mit der DFT so verbundene Mitarbeiterinnen entlassen zu müssen. Aber wir hatten keine andere, noch hinreichend vertretbare Alternative.
So müssen wir Ihnen heute mitteilen, dass der Vorstand sich mit Frau König und Frau Wittorf in einem Gespräch am Montag, den 25.06.2018 darauf geeinigt hat, dass beide Damen bis Ende 2018 bei Erhalt ihrer vollen Bezüge angestellt bleiben, aber nach einer Übergabe der laufenden Geschäfte freigestellt werden, so dass sie in Ruhe nach Alternativen Ausschau halten können und die Geschäftsstelle der DFT mit sofortiger Wirkung in der bisherigen Form aufgelöst wird. Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz besonders herzlich bei Frau König und Frau Wittorf für ihr besonderes Engagement, für die jahrelange Führung der Geschäftsstelle, für ihre Treue und ihren außergewöhnlichen Dienst für die DFT. Wir verabschieden uns mit großem Respekt vor ihrer Leistung und hoffen, dass sie ein ebenso herausforderndes wie schönes neues Arbeitsumfeld finden werden.
 
Den Anforderungen des modernen Internetzeitalters entsprechend, verzichtet die DFT ab sofort auf einen Präsenz-Ort, der in Hamburg im Übrigen schon seit vielen Jahren nicht mehr als Präsenzstätte von Mitgliedern oder InteressentInnen aufgesucht wurde. Der moderne Kunden- bzw. Mitgliederkontakt ist im medialen Zeitalter immer häufiger unabhängig von einem Ort durchzuführen. So werden also ab sofort auch die Geschäfte der DFT dezentral geführt werden, so dass der jetzige, aber auch jeder neue Vorstand jederzeit in Zukunft die Arbeit problemlos wird übernehmen können.
Dezentrale Führung der derzeitigen verschiedenen Vorstandsmitglieder bedeutet im Einzelnen folgendes:
Wir haben zunächst eine Postadresse bei dem Vorstandsmitglied eingerichtet, das für die Mitgliederverwaltung und Finanzen zuständig sein wird. Diese Postadresse lautet:
Deutsche Fachgesellschaft für tiefenpsychologisch fundierte/psychodynamische Psychotherapie (DFT) e.V.
c/o AfP
Fischmarkt 5
99084 Erfurt
 
Ein Postnachsendeantrag von Hamburg wird eingerichtet.
Die E-Mail-Adresse der DFT bleibt erhalten: E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Der Vorstand ist weiterhin direkt unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Die neue Telefonnummer lautet: +49(0)361-2620856. Die bisherigenTelefon- und Faxnummern werden ab Anfang Juli weitergeleitet werden.
 
Folgende Arbeitsaufteilung ist im derzeitigen Vorstand erfolgt:
1) Die Mitgliederverwaltung und die Finanzen werden in Erfurt angesiedelt sein. Eine Mitarbeiterin dort, Frau Sylvia Scheller, ist zu den gewohnten Geschäftszeiten unter der obengenannten Telefonnummer erreichbar. Der Ansprechpartner für Anfragen der Mitglieder ist Michael Geyer.
2) Die Internetpräsenz wird ab sofort über ein Vorstandmitglied verantwortlich koordiniert: Ihr Ansprechpartner ist Hamid Peseschkian.
3) Die Fortbildungen, sowohl in Hamburg, als auch in allen anderen Regionen und die Supervision werden ab sofort über ein Vorstandsmitglied koordiniert. Ihr Ansprechpartner ist Karlfrid Hebel-Haustedt.
4) Berufspolitische Koordinationen zur BAG, die Koordination der Institute, Belange
der Pias und Gutachterkonferenzen der DFT werden ab sofort über ein Vorstandsmitglied koordiniert: Ihre Ansprechpartnerin ist Sabine Trautmann-Voigt.
5) Fachpolitische Belange wie GK II-Präsenz, aber auch Belange zu wissenschaftlichen Aspekten werden ab sofort von einem Vorstandsmitglied koordiniert: Sabine Schallmayer.
 
Der Vorstand wird sich zu allen Fragen regelmäßig – wie bisher – abstimmen und gemeinsam, wie bisher, seine Entscheidungen treffen. Für Sie ändert sich nichts. Aus den o.a finanziellen Erwägungen heraus und als Umsetzung des Willens der Mitglieder vom 23.2. 2018 hat der Vorstand am 7.6. 2018 beschlossen, die Geschäftsstelle als Präsenzort der DFT in Hamburg zu schließen. Die beiden Mitarbeiterinnen werden ab Anfang Juli beurlaubt. Die o.a. Aktivitäten sind etabliert und vollumfänglich funktionsfähig.
 
Mit kollegialen Grüßen
 
Ihr Vorstand der DFT
 
Karlfrid Hebel- Haustedt
Sabine Trautmann-Voigt
Sabine Schallmayer
Hamid Peseschkian
Michael Geyer

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