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Kostenlose Hotline für DFT-Mitglieder
Die DFT bietet allen Mitgliedern eine kostenlose telefonische Beratung und Unterstützung bei abgelehnten Berichten für Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie an. Wenden Sie sich an eine der unten aufgeführten Telefonnummern und vereinbaren Sie ein Beratungsgespräch.
Damit die DFT bei den Gutachtern, den Kassen oder der KV und mit Veröffentlichungen intervenieren kann, benötigen wir die anonymisierten Berichte und die Stellungnahmen der Gutachter mit den Namen des Gutachters. Bitte senden oder faxen Sie diese Unterlagen an die DFT-Geschäftsstelle (Fax: 040-22 75 75 01)
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Stellungnahme Lehrinstitute der Deutschen Fachgesellschaft für Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie e.V. (DFT) / German Association for Psychodynamic Psychotherapy (GAPP) zur Reform der Psychotherapie-Ausbildung Download als PDF
Die DFT-Institute plädieren für eine Berücksichtigung der Ergebnisse des Forschungsgutachtens. Besonders hervorheben möchten wir folgendes:
- Die DFT-Institute votieren für einen Masterstudiengang als einheitliche Voraussetzung zur PTAusbildung und die Formulierung von Übergangsregelungen.
- Für Berufsabschlüsse, die bereits vorliegen, muss weiterhin der Zugang zur PT-Ausbildung gewährleistet bleiben (Dipl. Päd., Dipl. Sozialpäd. etc.).
- Multiperspektivität und Vielfalt der Angebote hinsichtlich der Organisation (freie Institute, Universitätsinstitute, An-Institute) und der Verfahren (PA/TP/VT/GT/SystmTh) sollen erhalten bleiben.
- Die kontinuierliche Fortsetzung der Theorieausbildung als Umsetzung in eine praktische Ausbildung soll zentral über verantwortliche Institute mit angeschlossenen Ausbildungsambulanzen geregelt werden, so dass ein Transfer von theoretisch inhaltlichem Wissen bis hin zur selbständigen Behandlung von Patientinnen erfolgen kann.
- Eine curricular strukturierte Ausbildungsaufsicht (akkreditierte DozentInnen, SelbsterfahrungsleiterInnen und SupervisorInnen, akkreditierte Institutsambulanzen und akkreditierte Lehrpraxen) ist sowohl über 3 als auch über 5 Jahre unbedingt weiter zu gewährleisten, um die erreichte Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität zu erhalten bzw. kontinuierlich weiter zu entwickeln.
- Die DFT-Lehrinstitute setzen sich nachdrücklich für eine Erhaltung der Ausbildungsambulanzen an den Instituten und somit für die Beibehaltung der Durchführung der praktischen Ausbildung an eben diesen Ambulanzen ein.
- Die DFT-Lehrinstitute plädieren nachdrücklich für eine Bezahlung der praktischen Tätigkeit.
- Die Kenntnisse und Kompetenzen aus den verschiedenen Grundlagenfächern der Psychologie und (Sozial-) Pädagogik, die die Zugangsvoraussetzungen zur Psychotherapieausbildung schaffen, müssen eine quantitativ und qualitativ ausgewogene Berücksichtigung finden. Die Diskussion über die ECT´s, die diese Zugangsvoraussetzungen definieren, muss hinsichtlich dieser Forderung verstärkt unter Einbezug spezieller inhaltlicher Belange der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie geführt werden.
DFT-Mitglieder haben die Möglichkeit, bei der Barmenia Versicherung eine günstige Berufshaftpflichtversicherung abzuschließen. Barmenia_08_2011.pdf
gemäß §§ 13-15 der Psychotherapie-Richtlinie - Psychoanalytisch begründete Verfahren-
Vorbemerkung Die Deutsche Fachgesellschaft für Tiefepsychologisch fundierte Psychotherapie (DFT) stimmt der Empfehlung des Wissenschaftlichen Beirats Psychotherapie (WBP, 2004) zu, den Nutzen der psychoanalytisch begründeten Verfahren gemeinsam zu bewerten. Diese Empfehlung und ihre Begründung tragen den großen Gemeinsamkeiten der psychoanalytisch begründeten Verfahren hinsichtlich ihrer theoretischen Grundannahmen, ihrer Krankheitstheorien, ihrer Behandlungsmethoden und -techniken und ihrer Wirkmechanismen Rechnung. Die Empfehlungen entsprechen dem aktuellen Stand des Wissens insbesondere dem Stand der internationalen Psychotherapieforschung. Als Verfahren im Sinne der Richtlinien ist somit die Gesamtheit der in der Richtlinie beschriebenen psychoanalytisch begründeten Verfahren zu verstehen. Die Gemeinsamkeiten der psychoanalytisch begründeten Verfahren sind in zahlreichen Hand- und Lehrbüchern beschrieben, auf die im Folgenden Bezug benommen wird (vgl. Reimer & Rüger, 2006; Thomä & Kächele, 2006; Ehlers & Holder, 2009).
Die komplette Stellungnahme der DFT finden Sie hier.
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